Einleitung Buch: "Psychologische Therapie"
Psychotherapie meint Heilen mit seelischen Mitteln. Psychologische Therapie meint Heilen mit psychologisch begründeten Mitteln. Es geht in diesem Buch um die Begründung, wie seelische Prozesse therapeutisch beeinflusse werden können. Die Begründungen stammen aus der wissenschaftlichen Psychologie.
Die psychologischen Begründungen implizieren Vorstellungen darüber, wie seelische Prozesse möglichst wirksam therapeutisch beeinflusse werden können. Aus einem psychologischen Verständnis der Wirkungsweise von Psychotherapie leite ich ab, wie ihre Mittel möglichst wirksam genutzt werden können.
Mein Anliegen ist eine in der wissenschaftlichen Psychologie fundierte Psychotherapie. Ich meine damit sowohl die Psychologie als auch die Psychotherapie in ihrer ganzen Breite. Was sich als geeignet erwiesen hat, seelische Prozesse wirksam zu verändern, gehört zu den potentiellen Mitteln psychologischer Therapie. Psychologisch fundiert ist Therapie aber erst dann, wenn man nicht nur weiss, dass sie wirkt, sondern auch wie sie wirkt. Man kann psycho-therapieren, ohne die Wirkungsweise zu verstehen. Psychologisch therapieren heisst, Mittel aus einem psychologisch begründeten Verständnis ihrer Wirkungsweise zum Einsatz bringen.
Psychologie und Psychotherapie haben sich teilweise getrennt voneinander entwickelt. Wer sich in der Psychologie gut auskennt, muss kein Experte der Psychotherapie sein, und umgekehrt. Auch in der Psychotherapie selbst besteht eher eine Kluft als ein enges Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Forschung und Praxis. Man braucht aber alle drei Kompetenzen, um die Wirkungsweise von Psychotherapie zu verstehen und dieses Verständnis therapeutisch zu nutzen: Die des Praktikers, die des Psychotherapieforschers und die des grundlagenwissenschaftlichen Psychologen. Nur aus einem sich gegenseitig befruchtenden Austausch, nicht aus der Fortführung der bisherigen Trennung dieser drei Kompetenzbereiche kann eine psychologische Therapie in dem Sinne entstehen, wie ich sie eben definiert habe. Es braucht also einen Dialog, um zu einer psychologisch fundierten Psychotherapie zu gelangen.
Ich habe in diesem Buch versucht, einen solchen Dialog zu verwirklichen Eine Therapeutin, ein Psychotherapieforscher und ein grundlagenwissenschaftlicher Psychologe erkunden gemeinsam die Möglichkeiten einer psychologischen Therapie. Jede(r) von ihnen bringt seine bzw. ihre spezifischen Kompetenzen in den Dialog ein.
Das Buch ist aufgebaut als ein fortlaufendes Gespräch zwischen diesen drei Diskussionspartnern. Im Gespräch entwickeln die drei gemeinsam Schritt für Schritt das Konzept einer psychologisch begründeten Psychotherapie. Das fortlaufende Gespräch ist eingeteilt in drei Dialoge. Jeder der drei Diskutanten übernimmt in einem der Dialoge die Führung, weil es vor allem um seinen spezifischen Kornpetenzbereich geht. Die drei Dialoge sind einerseits selbständig, denn jeder nimmt eine andere Perspektive ein. Andererseits hängen sie inhaltlich zusammen und bauen aufeinander auf Sie können als eine Trilogie angesehen werden.
Zweiter Teil des Buchauszugs "Psychologische Therapie"
Der erste Dialog geht aus von Fragen der Therapeutin, die sich ihr aus ihrer praktischen Arbeit heraus stellen. Sie kreisen um die Frage, wodurch die Wirkungen von Psychotherapie eigentlich zustandekommen. Dazu hat vor allem der Psychotherapieforscher etwas zu sagen. Er führt im ersten Dialog zumeist das Wort. Es geht um die Frage: Was hat die Psychotherapieforschung über die Wirkungsweise von Psychotherapie herausgefunden und was ergeben sich daraus für konzeptuelle Konsequenzen? Die drei kommen in ihrem Gespräch gut voran, und es schälen sich immer klarer bestimmte Wirkprinzipien heraus, auf die sich die Wirkung der verschiedenen therapeutischen Vorgehensweisen zurückführen lässt.
Sie stossen aber schliesslich an eine prinzipielle Grenze: Wie soll man Veränderungen des seelischen Geschehens verstehen, wenn man das seelische Geschehen selbst nicht versteht? Im zweiten Dialog wenden sich die drei Gesprächspartner deshalb der Frage zu, wie die Wirkungsweise von Psychotherapie psychologisch verstanden werden kann. Dafür muss weit ausgeholt werden bis in die psychologische Wahrnehmungs- und Gedächtnisforschung. Nun führt der Grundlagenwissenschaftler das Wort. Er führt seine beiden Gesprächspartner in die Erkenntnisse der grundlagenwissenschaftlichen Psychologie ein, die für das Verständnis der Wirkungsweise von Psychotherapie besonders relevant erscheinen.
Dieser zweite Dialog ist insofern der Kernteil des Buches, als er die psychologischen Begründungen für das Modell einer psychologischen Therapie gibt, um das sich der dritte Dialog dreht. Der zweite Dialog hat daher den Untertitel "Grundlagen psychologischer Therapie". Er ist umfangreich, weil die zu berücksichtigenden Grundlagen umfangreich sind. Man hätte in jedem Teilbereich noch gründlicher und ausführlicher in die Grundlagen gehen und auch noch mehr Teilbereiche der Psychologie einbeziehen können. Aber die Therapeutin und der Therapieforscher sorgen mit ihren Interventionen in diesem Dialog dafür, dass der Bezug zur Psychotherapie und auf das gemeinsame Ziel nicht verlorengeht. In diesem zweiten Dialog werden die Grundlagen für ein Verständnis psychischer Störungen gelegt, das im dritten Dialog zu weitreichenden therapeutischen Konsequenzen führt.
Ich denke, dass dieser zweite Dialog für Psychotherapeuten, deren Psychologiestudium entweder lange her ist oder die nie ein reguläres Psychologiestudium absolviert haben, viel Wissenswertes aus der Psychologie enthält, das sonst schwer zugänglich, weil weitverstreut ist. Ich habe allein für diesen Dialog über 500 Publikationen aus den verschiedensten Bereichen der Psvchologie und Neurobiologie berücksichtigt. Dieser Teil des Buches hat mir am meisten Arbeit, aber auch am meisten Freude gemacht. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, ihn so zu schreiben, dass sich dem Leser davon etwas mitteilt.
Im dritten Dialog geht es um die theoretischen und praktischen Konsequenzen aus dem zuvor herausgearbeiteten Verständnis der Wirkungsweise von Psychotherapie, des psychischen Geschehens sowie der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen. Die zuvor behandelten Grundlagen werden zu einem Dreikomponentenmodell der Wirkungsweise von Psychotherapie verdichtet, das nun nicht mehr rein deskriptiven Charakter hat, sondern therapeutisches Denken und
Dritter Teil des Buchauszugs "Psychologische Therapie"
Handeln anleiten kann. Es ist nun vor allem die Therapeutin, die das Wort führt. Sie stellt ein Prozessmodell und eine Systematik für die Psychotherapie zur Diskussion, die als eine Theorie der Psychotherapie angesehen werden können, aber zugleich als Modell für die Therapiepraxis dienen sollen.
Dieses Modell einer psychologisch fundierten Therapiepraxis wird in Einzelheiten ausgeführt und schliesslich mit einem Fallbeispiel konkretisiert. Die sich aus dem Modell ergebenden Folgerungen für die Therapiepraxis weichen stark von der heute üblichen Praxis der Psychotherapie ab. Deswegen stellt sich die Frage, wie denn eine psychologische Therapie im Sinne dieses Buches Oberhaupt Eingang in die Therapiepraxis und die psychosoziale Versorgung finden kann. Diese Fragen werden am Ende des dritten Dialoges in zwei Abschnitten über die Ausbildung von Psychotherapeuten und über die psychotherapeutische Versorgung behandelt.
Mit dem Ende des dritten Dialoges ist die Rolle der drei Diskutanten beendet. In einem kurzen Epilog ergreife ich noch einmal als Autor das Wort, um meinem vollendeten Vorhaben einige kurze Reflektionen nachfolgen zu lassen. Es geht dabei vor allem darum, wie "Psychologische Therapie" zu verstehen ist, insbesondere im Verhältnis zum Konzept der von mir schon früher vertretenen "allgemeinen Psychotherapie".
Zur Darstellungsweise
Ich hatte einige gute Gründe, dieses Buch in Dialogform zu schreiben. Zum einen legten die drei verschiedenen Kompetenzbereiche des Praktikers, des Therapieforschers und des Grundlagenwissenschaftlers dies nahe. Zum anderen ging es mir darum, deutlich zu machen, dass ich psychologische Therapie nicht als etwas Fertiges verstehe, sondern als einen fortlaufenden Erkenntnisprozess. Ebenso wie die Psychologie sich weiterentwickelt, muss sich auch psychologische Therapie weiterentwickeln, wenn sie sich in ihren Begründungen und Vorgehensweisen auf die Psychologie beziehen will.
Die Dialogform unterstreicht, dass es in diesem Buch nicht um absolute Wahrheiten geht. Was die Gesprächspartner sagen, stellt ihre Auffassung dar, die sie mehr oder weniger gut begründen. Alles, was sie sagen, steht grundsätzlich zur Diskussion. Die Dialogform macht deutlich, dass auch etwas anderes hätte gesagt werden können. Dann hätte der Gesprächsverlauf vielleicht eine andere Richtung genommen. Allerdings hätten die Inhalte der drei Dialoge nicht beliebig anders aussehen können, wenn die Repräsentanten der drei Kompetenzbereiche sich an ihre Aufgabe gehalten hätten, das einigermassen gesicherte Wissen aus ihrem Bereich in den Dialog einzubringen. Ich glaube nicht, dass eine psychologisch fundierte Psychotherapie völlig anders aussehen könnte, solange sie sich auf stichhaltige wissenschaftliche Begründungen bezieht.
Vierter Teil des Buchauszugs "Psychologische Therapie"
Schliesslich habe ich mir von der Dialogform erhofft, das Lesen des nicht ganz dünnen Buches etwas kurzweiliger machen zu können. Es geht in dem Buch über längere Strecken um Inhalte, deren Relevanz für die Therapiepraxis manchem Therapiepraktiker vielleicht nicht auf Anhieb einleuchtet. Ich habe diese Inhalte dennoch für wichtig gehalten, sonst hätte ich sie nicht in das Buch aufgenommen. Die Therapeutin hat in den ersten beiden Dialogen die Aufgabe, gewissermassen das Erkenntnisinteresse eines Therapiepraktikers zu vertreten. Sie soll verhindern, dass sich die Inhalte allzu weit von dem entfernen, was einen Praktiker interessiert.
Die Dialogform brachte jedoch auch ein darstellerisches Problem mit sich, für das ich den Leser um Nachsicht bitte: Es liess sich im ersten und dritten Dialog nicht vermeiden, immer wieder auf Forschungsarbeiten von mir selbst Bezug zu nehmen. Immerhin beschäftige ich mich mit den in diesen beiden Dialogen behandelten Fragen schon fast dreissig Jahre. Meine Erfahrungen und Vorarbeiten in diesen beiden Kompetenzbereichen haben massgeblich zu den Auffassungen geführt, die von den Gesprächspartnern vertreten werden. Es wäre mir sehr unnatürlich vorgekommen, gerade diese Quellen meiner Auffassungen zu verleugnen. Ich lasse die Gesprächspartner den Autor Grawe daher wie einen Fremdautor zitieren. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn sich diese Zitate nicht an manchen Stellen so häuften, dass man sich fragen muss, ob der Autor Grawe denn diese starke Beachtung wirklich verdient.
Ich denke, man kann als Autor dazu stehen, dass das, was man denkt und schreibt, am meisten davon bestimmt wird, was man zuvor gedacht und geschrieben hat, zumal wenn man sich die ganze Zeit mit demselben Gegenstandsbereich beschäftigt hat. Es bleibt aber eine gewisse Peinlichkeit, wenn mich die drei Diskutanten immer wieder zitieren. Ich war in Versuchung, die Peinlichkeit dadurch abzuschwächen, dass sie mich an manchen Stellen auch einmal scharf angegriffen und mir Ungereimtheiten nachgewiesen hätten. Schliesslich weiss man selbst am besten, wo man sich Ungenauigkeiten und Inkonsistenzen hat zuschulde kommen lassen. Ich habe das aber schliesslich sein lassen, weil es zu meinem sachlichen Anliegen nichts beigetragen hätte.
Auch für ein zweites darstellerisches Problem, das sich aus der Dialogform ergibt, bitte ich um Verständnis. Es war an vielen Stellen sinnvoll, die verbalen Ausführungen der Gesprächsteilnehmer mit Abbildungen zu verdeutlichen. Der Leser mag sich fragen, wieso die Dialogpartner angesichts der verbal ausgedrückten Spontaneität ihrer Äusserungen jeweils so schnell die richtigen Abbildungen zur Hand hatten, um das von ihnen gerade Gesagte zu illustrieren. Ich war hier als Autor jeweils gewissermassen als "deus ex machina" zur Stelle. Ähnliches gilt für die Vielzahl der genauen Literaturangaben, die die Gesprächteilnehmer scheinbar mit Leichtigkeit aus ihrem Gedächtnis schütteln können.
Fünfter Teil des Buchauszugs "Psychologische Therapie"
Weiter erschien es mir hilfreich für den Leser, immer wieder Hinweise auf andere Dialogstellen einzufügen, an denen ein bestimmtes Thema, das gerade angesprochen wird, ausführlicher behandelt wird. Dies ermöglicht dem Leser, zwischen verschiedenen Dialogteilen zu springen, an denen thematisch Zusammenhängendes in verschiedenem Kontext behandelt wird.
Danksagungen
Ich habe dieses Buch zum grössten Teil während eines Sabbaticals in San Francisco geschrieben. Ich hoffe, dass sich etwas von der stimulierenden, innovativen und optimistischen Atmosphäre dieser wunderbaren Stadt auf den Leser dieses Buches überträgt. Die Psychologie ist eine spannende, faszinierende Wissenschaft, und psychologische Therapie ist eine Welt noch unausgeschöpfter Möglichkeiten.
Unter meinen normalen Arbeitsbedingungen hätte ich ein solches Buch nie schreiben können. Ich bin allen dankbar, die mir die Konzentration auf das Lesen, Denken und Schreiben ermöglichten, indem sie mich von sonstigen Anforderungen abschirmten. Allen voran meiner Frau Mariann, die mich liebevoll von Vielem freistellte, was ich während dieser Zeit eigentlich hätte bedenken und tun sollen, und meinem langjährigen Mitarbeiter und Freund Franz Caspar, bei dem ich meine beruflichen Pflichten und Anliegen während dieser Zeit in besten Händen wusste.
Meinen Sekretärinnen Heidi Rupprecht, Susanne Frischknecht und Susanna Althaus danke ich für die wirksame Abschirmung, die sie mir zuteil werden liessen. Meinen Mitarbeitern, Doktoranden und Diplomanden danke ich dafür, dass sie mein Bedürfnis, mich einmal längere Zeit auf eine Sache konzentrieren zu können, respektiert, berechtigte Anliegen an mich zeitweise zurückgestellt und dazu beigetragen haben, dass ich nach meiner Rückkehr in den Alltag kein Chaos vorfand.
Einige befreundete Fachkollegen und Mitarbeiter, auf deren Meinung ich grossen Wert lege, haben das Manuskript während seiner Entstehung für mich gelesen und mir wertvolle Hinweise auf Dinge gegeben, die ich ausser acht gelassen oder nicht genügend bedacht hatte. Ich bedanke mich dafür bei Claudia Baltensperger, Hinrich Bents, Franz Caspar, Martin Grosse Holtforth, Barbara Heiniger Haldimann, Mariann Grawe-Gerber, Dietmar Schulte und Hansjörg Znoj. Mariann Grawe-Gerber verdanke ich viele Anregungen, was die interpersonale und die Resourcenperspektive angeht.
Mein Verhältnis zu dem, was ich in diesem Buch geschrieben habe, wäre ein anderes, hätten nicht meine Mitarbeiter und ich seit zehn Jahren alltägliche Erfahrungen mit der praktischen Realisierung einer nicht schulorientierten allgemeinen Psychotherapie gemacht. An der Psychotherapeutischen Praxisstelle der Universität Bern werden jährlich etwa hundert Therapien nach einem Konzept durchgeführt, das den hier entwickelten Prinzipien nahekommt.
Sechster Teil des Buchauszugs "Psychologische Therapie"
Viele Therapeuten haben in den letzten Jahren eine Therapieausbildung nach diesem Konzept absolviert oder sind gegenwärtig dabei. Alle, die an diesen Erfahrungen beteiligt waren oder sind, wissen, dass eine allgemeine Psychotherapie möglich ist. Sie wird von uns sicher noch lange nicht so gut verwirklicht, wie es eigentlich möglich wäre. Aber das liegt nicht an prinzipiellen Schwierigkeiten, sondern in unseren begrenzten Kompetenzen und Kapazitäten begründet.
Seit langer Zeit schon war ich allerdings unzufrieden damit, unser gemeinsames Tun durch Abgrenzung von dem zu definieren, was andere tun. Allgemeine Psychotherapie als Abgrenzung von therapieschulorientierter Therapie konnte nur ein Übergangsstadium im Sinne einer Ablösung von der Therapieschulphase der Psychotherapie sein.
Psychologische Therapie meint dagegen eine positive Bestimmung der gemeinsamen Identität. Unser gemeinsames Tun hat seine Begründung in der wissenschaftlichen Psychologie. Wir sind psychologische Therapeuten nicht im Sinne einer berufsmässigen Abgrenzung, sondern im Sinne der inhaltlichen Quelle, aus der wir schöpfen. Auch Ärzte können psychologische Therapeuten sein, wenn sie aus derselben Quelle schöpfen. Ich hoffe, dieses Buch kann auch Therapeuten an die psychologischen Grundlagen der Psychotherapie heranführen, die selber kein volles Psychologiestudium absolviert haben.
An Fachkollegen, die sich durch dieses Buch angesprochen fühlen, habe ich eine Bitte: Ich habe für dieses Buch einen sehr weiten Bereich psychologischer Forschung berücksichtigt. Es ist unvermeidlich, dass ich dabei Forschungsbereiche und Arbeiten übersehen oder nicht genügend gewürdigt habe, die eigentlich wichtig gewesen wären oder die gut dazu gepasst hätten. Ich wäre froh darüber, Hinweise auf Bereiche, Konzepte und Arbeiten zu erhalten, welche die in diesem Buch ausgeführten Ideen ergänzen, korrigieren oder konstruktiv erweitern könnten, damit ich sie in einer späteren, verbesserten Auflage des Buches berücksichtigen kann. Eine allen Therapeuten gemeinsame Psychotherapie sollte so gut wie möglich sein. Das kann sie nur werden, wenn Viele dazu beitragen.
San Francisco, im Oktober 1997
Klaus Grawe